Die DAF Klasse der GGS Neunkirchen erprobte in einem Workshop mit Florian Klein vom Adolf-Bender-Zentrum was es heißt, möglichst vorurteilsfrei einander zu begegnen und niemanden vorschnell in Schubladen zu stecken.
Zum Einstieg wurde gemeinsam ein Video geschaut, indem vier Jugendliche sich vorstellen. Sie zeigen den Zuschauern, welche Hobbys und Leidenschaften sie haben: die Musik, den Sport, das Sprayen und das Entwerfen von Kleidern. Erst im zweiten Teil des Films erfahren wir die Schubladen, in die diese vier Jugendliche gesteckt werden und mit denen sie zu kämpfen haben: „der Schwule“, “der Jude“, „die muslimische Kopftuchträgerin“ und „die behinderte Rollstuhlfahrerin“.
Anhand des Films wurde nun die Frage diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt es nicht soweit kommen zu lassen, dass Menschen anhand eines Merkmals in Schubladen einsortiert werden. Schubladen über die es häufig Vorurteile gibt.
Die Gruppe erarbeitete, dass es wichtig sei offen aufeinander zuzugehen und den Gegenüber zunächst einmal kennenzulernen, bevor man sich vorschnell ein falsches Urteil bildet. In einer theaterpädagogischen Übung wurden Begegnungen und gegenseitige Achtung und Aufmerksamkeit praktisch aufgezeigt und trotz der Ernsthaftigkeit des Themas auch sehr humorvoll umgesetzt.
In einer wilden Runde „Vielfalts-Bingo“ tauschten sich die Workshopteilnehmenden auf spielerische Weise miteinander aus und konnten neue Dinge über sich in Erfahrung bringen. Es wurde ersichtlich wie wichtig Kommunikation und das Reden miteinander ist. Sei es um sich besser kennenzulernen, Vorurteile auszuräumen oder auch mögliche Konflikte zu verhindern oder zu klären. Bei einer Übung, in der es darum ging in Kleingruppen verschiedene Aufgaben mit Stühlen umzusetzen, zeigte sich schnell, in welchem Chaos es enden kann, wenn jeder nur an sich denkt. Durch mehr Kommunikation und kreative Zusammenarbeit war es möglich alle Aufgaben trotz unterschiedlicher Interessen gemeinsam zu lösen.
Am 18.04.18 war es soweit – die GGS Neunkirchen wurde als „Fair-Trade-Schule“ ausgezeichnet und gehört somit zu den 12 Schulen im Saarland, die diese Auszeichnung haben. Die GGS Neunkirchen ist die erste Schule im Landkreis Neunkirchen, der dies gelungen ist.
Die Schülerinnen und Schüler der GGS Neunkirchen hatten vor den Osterferien ein besonderes Erlebnis. Sie durften die Schule verlassen, um in der Musikakademie in Ottweiler ein besonderes Theatererlebnis zu haben. In Ottweiler angekommen trafen die Schüler auf die Schülerinnen und Schüler der Gastklasse der Gemeinschaftsschule Ludwigspark, die sich freuten und genauso wie die Neunkircher Schüler auf das Kommende gespannt waren.
Die Schüler wurden in Gruppen aufgeteilt und in einzelnen Workshops von Lehrern der GGS Neunkirchen und Theaterpädagogen des Theaters Überzwerg und des Staatstheaters unterrichtet. Nach intensiven Stunden des Probens, des Sich-Ausprobierens und des gemeinsamen Arbeitens präsentierten einzelne Gruppen aufgeregt, aber sichtlich stolz ihre Ergebnisse. Schulleiter Clemens Wilhelm, Landrat Sören Meng und der Leiter der Sparkasse Neunkirchen Patrick Rammo zeigten sich beeindruckt von dem, was die Schüler ihnen darboten. Der Theatertag der GGS Neunkirchen soll sich etablieren und jedes Jahr mit wechselnden Gastschulen stattfinden. In einer Feed-Back-Runde nach den Ferien äußerten sich die Schüler der GGS Neunkirchen äußerst positiv über diesen erfolgreichen Tag. Auch wenn ihnen Dinge zu Beginn „Spanisch“ vorkamen, waren sie überrascht, was letztendlich Tolles dabei herauskam und wie viel Spaß und Freude sie an diesem Tag hatten.
Die SV berichtet von dem diesjährigen Seminarwochenende un Oberthal:
Wir von der Schülervertretung waren auch in diesem Jahr wieder auf dem SV-Seminar in Oberthal.
Zu Beginn des Seminares haben wir unsere durchgeführten Projekte aus dem Schuljahr 2017/18 zusammengefasst. Außerdem wurde von uns besprochen, was wir in diesem Jahr wieder machen werden, bzw. verbessern können.
Aktionen, welche wir letztes Jahr unter anderem durchführten waren unter anderem der Nikolausverkauf, Deckel gegen Polio, der Punschverkauf, die Weihnachtsgrüße sowie auch der SV-Stand am Tag der offenen Tür. Momentan in Arbeit sind die SV-Lounge zwischen Aula und Mensa und eine Kooperation mit der Schülervertretung der Gemeinschaftsschule Bellevue aus Saarbrücken.
Weiterhin nutzten wir, die uns zur Verfügung gestandenen Zeit um neue Projekte zu besprechen bzw. zu bearbeiten. Auch in diesem Jahr werden wir unsere Projekte mit voller Freude angehen und hoffen, dass wir diese auch umsetzen können.
Infos über die SV findet ihr im Schaukasten in der Cafeteria oder auf unserem neuen Instagram Account (@svggsnk).
Alle Schüler, welche sich an unserer Arbeit beteiligen- sowie uns im Allgemeinen unterstützen wollen, sind jederzeit willkommen bei uns. Bei Nachfragen oder Wünschen ist es euch Schülern möglich bei den jeweiligen Stufensprechern oder den beiden Schulsprechern Jan Ley (11a) und Elaine Holzer (9b) zu melden.
Eine aufregende Zeit war es zwischen den Faschingsferien und den Osterferien für die Jahrgangsstufe 8 der GGS Neunkirchen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich schon bereits vor Ende des ersten Halbjahres darum gekümmert, den für sie passenden Platz für das Betriebspraktikum zu finden. Wie jedes Jahr im Jahrgang 8 war dies nicht immer eine leichte Aufgabe. Die Schüler mussten sich überlegen, was zu ihnen passen könnte und wo ihre persönlichen Fähigkeiten liegen.
Nach drei Wochen erfolgreichen Arbeitens in den verschiedensten Betrieben und Firmen fand in der Schule eine Nachbereitung der Praktikumswochen statt. Dabei reflektierten die Schüler das von ihnen gewählte Berufsfeld und recherchierten Einzelheiten zu den jeweiligen Fachgebieten. Um abends in der Aula der GGS Neunkirchen ihre Betriebe und die von ihnen gewählten Berufe vorstellen zu können, fertigten die Schüler in Teamarbeit Plakate und Power-Point-Präsentationen zur Verdeutlichung an. So konnten sich anwesende Eltern, Lehrer und Mitarbeiter der Betriebe ein Bild davon machen, was die Schüler in den drei Praktikumswochen erlebt, erfahren und gelernt haben.
Einige DaF-Schüler unserer Schule folgten der Einladung der Interkulturellen Selbsthilfegruppe „Bunte Seelen“, an zwei Künstlerworkshops des Stadtmuseums St.Wendel zum Themenkreis „Die Straße der Skulpturen Reloaded“ teilzunehmen. Im ersten Workshop „Skulpturen aus Draht, Papier und Kleister“ im Februar ging es zuerst darum, die Fotoausstellung „Die Straße der Skulpturen“ anzuschauen und Näheres darüber zu erfahren. Sie liegt im nordöstlichen Saarland und führt von St. Wendel bis zum Bostalsee. Der Skulpturenweg wurde von dem aus St. Wendel stammenden Bildhauer Leo Kornbrust im Jahre 1971 initiiert. Gewidmet ist er dem von den Nationalsozialisten ermordeten deutsch-jüdischen Bildhauer und Maler Otto Freundlich, der in den 1930er Jahren die Idee zu einer völkerverbindenden Straße der Skulpturen hatte. Diese Straße der Brüderlichkeit und menschlichen Solidarität sollte von Paris nach Moskau führen. Seit dem Jahre 1971 wurden entlang eines circa 25 km langen Teilstücks des Saarland-Rundwanderweges insgesamt 57 Skulpturen von 51 Künstlern aus 12 Ländern geschaffen und aufgestellt. Dabei ist die grundlegende Botschaft der Skulpturenstraße – die stetige Arbeit für den Frieden – aktueller denn je.
Das war der Anstoß für die Teilnahme von Neuzuwandererkindern. Themenpassend wurden die Werke mit den Händen erschaffen. Beim zweiten Workshop „Arbeit mit Speckstein“ im März überlegten die Teilnehmer nach der Sichtung der vorhandenen Specksteine, welche Form in dem Stein „steckt“. Danach erarbeiteten sie „ihren“ Stein mit Raspeln, Schleifpapier und Specksteinöl. Durch die Teilnahme an beiden Workshops, die von der Künstlerin Claudia Vogel geleitet wurden, wurde ein Klima erzeugt, in dem die besten Voraussetzungen zur Entfaltung der Offenheit, Neugier und Spontanität, Unterstützung und Förderung der Kreativität und Kompetenzen und selbstverständlich auch der deutschen Sprachkenntnisse angeboten wurden. Die Resultaten werden im Juli im Stadtmuseum St.Wendel ausgestellt sein. Anschließend den jeweiligen Workshop nahmen die Teilnehmer auch Zeit für die Museums- und Stadterkundung. Die Teilnahme der DaF-Schülern wurde initiiert und sie begleitet wurden von der pädagogischen Fachkraft Frau Laima Rui.
Die Teilnahme an den Workshops wurde ermöglicht durch das Projekt „Niswa – Frauen“, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Programms „500 Landinitiativen“





























