Vier Klassen des Jahrgangs 9 besuchten die Gedenkstätte des Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, ein Arbeitslager, in dem während der Zeit des Nationalsozialismus vornehmlich politische Häftlinge inhaftiert waren.
Als die GGS Neunkirchen kurz vor den Fastnachtsferien Post vom Bildungsministerium erhielt, herrschte große Aufregung im Zimmer des Schulleiters Clemens Wilhelm, denn die GGS Neunkirchen hatte sich mit einen umfangreichen und innovativen Medienkonzept als Medienschule bei einem landesweiten Förderprogramm des Ministeriums beworben. Mit den Worten des Bildungsminister „Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Ihr eingereichtes Konzept zur Umsetzung medienbezogener Schul- und Unterrichtsentwicklung die Jury überzeugt hat“, schlug die Aufregung in große Freude und Erleichterung um.
Im Rahmen eines schuleigenen Mediencurriculums werden die Schülerinnen und Schüler von Klassenstufe 5 bis zum Abitur im Umgang mit den neuen Medien geschult und ausgebildet. Dabei steht eine eine enge Verzahnung mit dem pädagogischen Konzept der Schule im Mittelpunkt. Weiterhin soll eine flächendeckende Ausstattung aller Klassensäle mit Tablets und Beamern und Audiosystemen umgesetzt werden. Ebenso steht das Programmieren und die Ausbildung von Schülern als „IT – Experten“ im Medienkonzept der Schule.
Durch den Ausbau des WLAN-Netzes im gesamten Schulhaus, sollen die Jugendlichen künftig auch eigene Endgeräte für schulische Recherchen und Projekte nutzen können.
Dabei kann die GGS Neunkirchen auf die zahlreichen Erfahrungen der letzten Jahre zurückgreifen. Durch Fördergelder, die Schule im Rahmen des Förderprogramms erhält, kann die gute Medienarbeit der Schule weitergeführt und ausgebaut werden.
„Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung vorbereiten und die neuen Medien im Rahmen unseres pädagogischen Konzeptes im Unterricht einsetzen“, so Schulleiter Clemens Wilhelm zum Medienkonzept an der GGS.
Auch in diesem Jahr nahm die GGSNK wieder erfolgreich beim Bundeswettbewerb der Schulen „Landesentscheid Gerätturnen“ teil. Der Bundeswettbewerb fand am 06. Februar 2018 in Homburg-Erbach mit 14 teilnehmenden Mannschaften verschiedener Schulen aus dem Saarland statt.
Alljährlich nach der Zeugnisausgabe packen die Lehrer schnell die Lehrbücher weg und Trikots und Fußbälle ein, denn dann geht es zum Hallen-Masters, der Fußball-Saarlandmeisterschaft der Lehrer in der Halle, das traditionell in Lebach vom Johannes-Kepler-Gymnasium ausgerichtet wird.
Am 15.12.2017 unternahmen die Schüler des Grundkurs Physik (gemeinsame Oberstufe der Schulen Schiffweiler, Bexbach und Neunkirchen) einen Unterrichtsgang an die Universität des Saarlandes. Begleitet von Fr. Servatius und Hr. Lamberti trafen sich die Schüler am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM). Dort wurde die Gruppe herzlich von Prof. Birringer in seiner Arbeitsgruppe, die Nanomagnetismus-Phänomene erforscht, begrüßt; Ein passender Einstieg in die Reihe „Magnetische Felder“ des Lehrplans des 1. Halbjahres der Hauptphase.
Danach führte eine Doktorandin die Schüler durch die Laboratorien, erklärte, wie die Forscher magnetische Nickelstäbchen in der Größe von einigen hundert Nanometern mithilfe von hochreinem Aluminium, Elektrolyseverfahren und Chromsäure selbst herstellen. Sie werden in der Grundlagenforschung beispielsweise als Sonden genutzt, um Materialeigenschaften von Gelatine unterschiedlicher Konzentrationen durch das Anlegen von Magnetfeldern zu untersuchen.
Auch der Spaß kam bei der Exkursion nicht zu kurz: In einem Gefäß mit Wasser dienten die Nickel-Nanostäbe dazu, einen Song der Rolling Stones zum Erklingen zu bringen. Wie das funktioniert?
Auf eine Spule wird eine Spannung gegeben, auf der die Klänge des gewünschten Songs „aufmoduliert“ sind. Innerhalb der Spule wird so ein veränderliches Magnetfeld generiert. Befinden sich Stäbchen in Form einer wässrigen Lösung innerhalb dieses Magnetfeldes, richten sie sich entlang der Feldlinien aus. Das Gefäß mit den Nanostäbchen wird von einem Laser durchstrahlt. Je nach Magnetfeldstärke drehen sich die Stäbchen so, dass sie den Laserstrahl durchlassen, nur einen Teil durchlassen oder blockieren. Die Intensität der durchgelassenen Strahlung wird von einem Detektor erfasst und wiederum in ein akustisches Signal übersetzt. An einen Lautsprecher angeschlossen ist das Lied wieder klar erkennbar. Nach etwa einer Stunde Laborführung wussten wir ungefähr, wie der Arbeitsalltag eines Physikers in der Forschung aussehen kann.
Anschließend ging es um die Frage, was man mit einem abgeschlossenen Physikstudium noch anfangen kann. Antworten fanden die Oberstufenschüler in der Patentverwertungsstelle der Uni. Dort erklärte einer der Mitarbeiter, wie er als promovierten Physiker in der Verwaltung arbeiet. Nach einem ausführlichen Einblick in die Tauglichkeitsprüfung von Patenten der Uni führt der Weg in das Lehrgebäude der Physik, wo ein Gespräch mit Vertretern des Fachschaftsrates statt fande.







