5000 €. Diesen stolzen Betrag sammelten die Schüler unserer Schule beim Solidaritätslauf im vergangenen Jahr (wir berichteten). Die Spenden wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde den beiden Hilfsorganisationen „Café con Leche“ und dem dem Partnerprojekt der GGS „Palliri“ in Bolivien übergeben. Die beiden Organisationen waren durch Birgit Pilz bzw. Selina Duckstein vertreten. Der hohe Spendenbetrag wurde auch Dank der großzügigen Unterstützung der Firma Ophthalmo Pro erzielt, die Schüler, die keinen Sponsor finden konnte, mit einem festen Betrag pro Runde subventionierte.
„Diese Veranstaltung zeigt genau, was unsere Schule ausmacht“, so Clemens Wilhelm im Rahmen der Spendenübergabe, „denn die Schule hat sich immer intensiv gegen Diskrimnierung und für Menschen in Not eingesetzt und als Eliteschule des Fußballs ist sie eine Schule mit einem besonderen Sportprofil.“
Mit der Klimakonferenz bieten die Partner des Klima Projekts Neunkirchen (Kreisstadt Neunkirchen, KEW, Sparkasse Neunkirchen) intensive Einblicke in die Thematik Klimaschutz, wobei insbesondere das eigene Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für diese wesentliche Zukunftsfrage gefördert werden soll: Klimaschutz braucht das Verstehen der Zusammenhänge, um letztlich nachvollziehen zu können, dass umfangreiche Maßnahmen und Veränderungen notwendig sind, um den Klimawandel zu begrenzen.
Der mit den beiden
Erdkundekursen des Jahrgangs 12 von Frau Berberich und Herrn Meyer durchgeführte Projekttag gliederte sich in verschiedene Bausteine:
- Klimaexpedition, bei welcher die wissenschaftlichen Grundlagen des anthropogen bedingten Klimawandels und die daraus resultierenden Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft im Zentrum standen
- Reflexion der Erkenntnisse aus der Klimaexpedition und Vorbereitung der Klimakonferenz
- Klimakonferenz, bei der die Schülerinnen und Schüler in kontinentbezogenen Kleingruppen spezifische Strategien zur Begrenzung des Klimawandels entwickelten, präsentierten und schließlich in einer offenen Runde der Konfliktparteien versuchten, eine gemeinsame Zukunftsstrategie zu finden
- Reflexion der Konferenz durch Formulierung wesentlicher Erkenntnisse und Ausarbeitung eigener Handlungsfelder und Möglichkeiten der Übertragbarkeit in den Privatbereich
Aufgrund professioneller Organisation und Durchführung der Veranstaltung durch die Partner des Klimaprojekts und die Referenten von Geoscopia-Umweltbildung war es ein gelungener und für alle Beteiligten gewinnbringender Tag, welcher von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen und positiv bewertet wurde.
Die vergangenen Bundestagswahlen haben gezeigt wie wichtig es ist, dass sich gerade junge Menschen bereits in frühen Jahren mit politischen Debatten und Wegen einer demokratischen Entscheidungsfindung auseinandersetzen. Die AG Schule ohne Rassismus, die von den Schulsozialarbeitern Lars Bieringer und Jennifer Klasen geleitet wird, nutzte daher im September die Gelegenheit an der diesjährigen Jugenddemokratiekonferenz im Kreisjugendamt Neunkirchen teilzunehmen.
Die Veranstaltung eröffnete Landrat Sören Meng mit der Präsentation des Werkes „Das Phänomen“ von Hanns Dieter Hüsch, um auf die Notwendigkeit von Toleranz und Gleichberechtigung in einer demokratischen Gesellschaft hinzuweisen. Danach stellte Karin Bickelmann, Leiterin des Medienkompetenzzentrums, die Kampagne „Das Doppel Einhorn“, die für Meinungsfreiheit und gegen Hassreden im Internet steht, vor. Anschließend arbeiteten die zwölf AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit weiteren Schülerinnen und Schülern der Umgebung sowie Mitgliedern des Jugendforums Neunkirchen und Mitgliedern aus saarländischen Jugendgruppen zusammen. Durch die Arbeit in drei unterschiedlichen Workshops konnten die Jugendlichen in Erfahrung bringen, wie sie sich gezielt, auch ohne Wahlrecht, in demokratische Entscheidungsprozesse ihres eigenen Lebensumfeldes einbringen können.
In einem der drei Arbeitskreise beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Abstimmen! Und dann? Demokratie und Grundrechte“ und entwickelten hierbei eigene Ideen und Verbesserungskonzepte für ihre individuellen Lebensräume. In einem weiteren Workshop diskutierten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam über das Thema „Satire“ und lernten dabei, in wie weit Spott, Übertreibung und Ironie zum Kritisieren spezifischer Ereignisse, Auffassungen oder Personen, erlaubt sind. Im letzten Arbeitskreis „All that we share! Alles, was wir gemeinsam haben“ gestalteten die Jugendlichen ihre eigenen Comics und sammelten Erfahrungen in Bezug darauf, wie sie sich aktiv für Menschenrechte einsetzen und gesellschaftliche Konflikte in ihrem Alltag lösen können.
Die einzelnen Workshops wurden durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Adolf-Bender-Zentrums organisiert und begleitet. Am Ende der Veranstaltung präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse und kamen zu der wichtigen Erkenntnis, dass nicht allein das Alter entscheidend dafür ist, um etwas in unserer Gesellschaft zu bewegen. Es sind vielmehr die Bereitschaft dazu, selbst Verantwortung zu tragen und Stellungnahme zu gesellschaftlichen Diskursen zu beziehen.
Es war eine ganz besondere und für Schule ungewöhnliche Form der Elternarbeit, die die Ganztagsgemeinschaftsschule diesen Samstag eingeschlagen hat, denn mit dem Eltern–Lehrer–Frühstück wurde ein Rahmen geschaffen, der sich von anderen Formaten der Elternarbeit wie Elternabenden deutlich unterscheidet.
Am 18.09.17 besuchte der erfolgreiche Jugendbuchautor Manfred Theisen die GGS Neunkirchen. Dort sollte ein Workshop zum Thema „Was ist für mich Heimat?“ stattfinden. Durch die Präsentation des Buchcovers seines neuen Buches „Einer von 11“ entstand ein Gespräch über die Umbenennung der deutschen Fußballnationalmannschaft in „Die Mannschaft“. Es sollten Gründe genannt werden, warum der Begriff „national“ aus dem Wort „Nationalmannschaft“verschwunden ist. Daraus ergab sich eine reger Austausch und eine interessante Diskussion über die Themengebiete „Was ist überhaupt ein Ausländer?“, „Braucht man den Begriff „Ausländer“ überhaupt noch?“, „Was heißt denn eigentlich Gleichberechtigung?“ und „Braucht man den Begriff Nationalmannschaft tatsächlich oder reicht die MANNSCHAFT?“ Dabei stellte sich heraus, dass die Schülerinnen und Schüler interessante und vor allem weltoffene Ideen und Gedanken zu diesen komplizierten Themen haben. Völlig unverkrampft, ohne Ängste und ohne jegliche Vorurteile zeigten sie Manfred Theisen ihre Gedankenwelt. Daraus entstand letztendlich ein Video, in dem der Text von den Kindern selbst entwickelt wurde und sie anschließend ihr Video mit ihren Stimmen vertonen konnten.
Auch der Videoimpuls mit einer wogenden, unruhigen See inspirierte die Schüler dazu mithilfe des Autors Theisen ein Gedicht zu entwicklen, dass zu dem Videomaterial passte. Auch dieses Gedicht wurde dann von einem Schüler eingesprochen.
In diesem Workshop leisteten die Schüler gute und kreative Arbeit, die imposante Ergebnisse hervorbrachte. Es herrschte eine angenehme und kurzweilige Arbeitsatomsphäre und so war der Workshop ein gelungener für alle Beteiligten.
Die Abenteuer-AG nutzte das vergangene Wochenende für Aktivitäten: Los ging es am Freitag nach der Schule. Erste Station war die Kletterhalle „Rocklands“ in St. Wendel. Dort wurde fleißig bis in die Abendstunden geklettert und gebouldert. Anschließend wurden in der Schule Isomatten und Schlafsäcke ausgepackt. Nach Grillen und Lagerfeuer und einem improvisierten Filmabend ging es in die Betten. Am Samstag stand ein Ausflug zum Losheimer Stausse auf dem Programm. Bei kalten aber gutem Wetter wurde eine große Runde auf dem See gepadddelt, geschützt durch Neoprenanzüge, was sich aufgrund des kalten Wasser auch als notwendig erwies – wie mancher Schüler beim Kentern feststellte. Nach dem Aufladen der Boote und einer Wanderung um den See ging es zurück nach Neunkirchen. Dort gab es zum Abschluss für die hungrigen Abenteurer Pizza zum Abendessen.

















