Gemeinsam mit dem Filmemacher Thomas Altmayer produzierte die AG „Schule ohne Rassismus“ an einem Projekttag einen Film über ein interethnisches Essen. Der Dokumentarfilm begleitet Schüler beim Einkauf, dem Kochen und der gemeinsamen Mahlzeit. Während Rezepte ausgetauscht und die Speisen zubereitet werden, berichten syrische und kurdische Schüler von ihren Fluchterfahrungen und ihren Erlebnissen bei der Ankunft in Deutschland. Dabei produzierten die Schüler aus den Jahrgängen 9 und 10 unter der Anleitung von Thomas Altmayer selbst das Drehbuch für den Kurzfilm und übernahmen am Drehtag Regie und Kameraarbeit.
Der Film und das Projekt zeigen, dass Ängste und Vorurteile sich nur durch gemeinsames Arbeiten und das dabei statt findende Kennen lernen überwinden lassen – und wo könnte das besser gelingen als beim Kochen und Essen.
Lars Bieringer, Leiter der AG „Schule ohne Rassismus“, erklärt, dass das Projekt versuche über die praktische gemeinsame Arbeit Kontakte herzustellen und zu vertiefen. Ziel des Projektes, das im Rahmen des Programms „Partnerschaft für Demokratie“ entstand, welches Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ist, ist es, Medien- und Kommunikationskompetenz sowie Teamfähigkeit zu vermitteln. In der AG arbeiten deutsche Schüler, in Deutschland geborene Schüler mit Migrationshintergrund zusammen, vergleichen ihre Lebenserfahrungen und entwickeln Ideen durch das gemeinsame Arbeiten an Projekten.
Der Kurzfilm wird nach seiner Fertigstellung in den nächsten Wochen auch auf der Homepage unter dem Menüpunkt „Service/Radio und Fernsehen“ zu finden sein.
Auf die einleitende Frage an die Schüler des Jahrgangs 8, wer denn schon ein Theaterstück gesehen haben, hoben sich nur eine handvoll Hände im Publikum. Anschließend bebachteteten viele der Jugendlichen gebannt das Theaterstück „Fluchtwege“, das von der Flucht und den Schwierigkeiten zweier Kinder beim Ankommen in der Fremde erzählt. Das Stück von Nick Wood mit den Hauptdarstellern Eva Coenen und Nicolas Bertholet konnte die Schüler auch deshalb überzeugen, weil es nah an der Lebenswirklichkeit der Schüler ist. Viele Schüler unserer Schule haben selbst einen Migrationshintergrund oder sitzen gemeinsam mit Schülern in einer Klasse, die eine dramatische Flucht am eigenen Leib erlebt haben.
In dem Bühnenstück für zwei Personen wird die Geschichte von Riva und ihrem Bruder Andrea erzählt. Während sich die jüngere Schwester schnell mit der neuen Situation arrangiert, fällt es Andrea schwer sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Traumatisiert vom Tod des Vaters, der auf der Flucht erschlagen wird, sehnt er sich – wie auch seiner Mutter – nach einer Rückkehr in die Heimat, die nicht mehr möglich ist. Die beiden Schauspieler, die mehrere Rollen in raschen Wechsel verkörpern, überzeugten die Schüler durch ihr intensives und emotionales Spiel und brachten so den Jugendlichen ein anspruchsvolles Thema überzeugend näher; vielen wurde das Wechselbad der Gefühle, das Menschen auf der Flucht erleben, durch die Vorstellung bewusst.
Im Anschluss an die Verasnstaltung, die in Form von zwei Vorstellungen für je zwei Klassen statt fand, konnten die Schüler fragen an die Hauptdarsteller richten.
Vor 400 Zuschauern wurde in der Halle 4 das Finale im Integrationscup ausgetragen. Gespielt wurde bei den jüngeren Schülern (Jahrgang 5-7) in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften. Für das Finale qualifizierten in der sich über vier Monaten hinziehenden Spielrunde die besten beiden Mannschaften der beiden Gruppen. Bei den Schülern der Jahrgänge 8-10 gab es eine Gruppe mit sechs Mannschaften.
Mit großer Aufregung begaben sich die Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 7 am Finaltag hinunter in die Halle 4. Im ersten Halbfinale traf der FC Victoria auf die Kicker von Skiller-x. Knapp setzte sich der FC Victoria in dieser Partie mit 1:0 durch. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch das zweite Halbfinale, in dem die Fußballer vom FC Volllgas ihre Konkurrenten FC Phanter besiegten. Somit standen sich im Finale der FC Victoria und der FC Vollgas gegenüber. Erst in einem dramatische Siebenmeterschießen fiel die Entscheidung zugunsten des FC Victoria.
Bei der Siegerehrung gab es auch weitere Auszeichnungen. So wurde der FC Bayern jr. zur fairsten Mannschaft und Clara Karaca zur besten Spielerin gewählt.
Als Preis erhielt die Siegermannschaft einen Pokal und Medaillen sowie Freikarten für ein Spiel unserers Kooperationspartners, der SV Elversberg.
Zwischen den Winter- und den Osterferien lag für die Schüler/innen der Klassenstufe 8 eine aufregende Zeit. Sie absolvierten ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum. Nachdem die Schüler sich bereits vor Weihnachten und in den ersten Januarwochen einen für sie passenden Praktikumsplatz gesucht haben, konnte es im März endlich losgehen. Die Schüler durften ihr Können und ihr Wissen in den von ihnen ausgewählten Betrieben zeigen.
Am Freitag vor Beginn des Praktikums herrschte Aufregung im Flur der Klassenstufe 8. Keiner der Schülerinnen und Schüler wusste genau, was auf sie zukommen würde und wie sich die kommenden drei Wochen gestalten würden. Doch für die allermeisten Schüler waren die drei Wochen des Praktikums eine Zeit, in der sie viel Erfahrungen sammeln konnten, aber auch mit Spaß und Ehrgeiz bei der „Arbeit“ waren. Am Mittwoch, den 05.04.17 präsentierten die Schüler der Klassenstufe 8 in der schuleigenen Aula ihre Plakate, die sie zu dem von ihnen ausgeübten Berufsfeld gestaltet hatten. Sie zeigten dabei Wissen, über den Beruf an sich, den Werdegang und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit Spaß und viel Kreativität waren die Plakate zu den verschiedensten Berufen wie Krankenpfleger/in, Erzieher/in, Mechatroniker/in; Koch/Köchin, usw. von den Schülern gemeinsam erstellt worden. Sie zeigten ihre Ergebnisse ihren Mitschülern, den Eltern, den Lehrern und den anwesenden Vertretern verschiedener Firmen. Oft konnte man von den Schülerinnen und Schülern hören, dass das Praktikum ruhig noch hätte etwas länger dauern können und sie durchweg gute Erfahrungen gemacht haben. Dies ist ein positiver Ausblick auf das in Zukunft anstehende Berufsleben.
Am 03.04.2017 absolvierte die Klasse 5d der GGS Neunkirchen zusammen mit der Schulsozialarbeit einen gemeinsamen Projekttag zum Thema „Klassengemeinschaft“. Das Ziel war es, das Miteinander innerhalb der Klasse zu stärken und Strategien zu entwickeln, um Konflikte friedlich zu lösen.
Zu Beginn des Tages fand eine kleine Einführungsstunde statt, in der die Schüler ihre Erwartungen an diesen Tag schildern konnten. Anschließend ging es mit der Klasse in die Sporthalle, um verschiedene kooperative Spielformen durchzuführen. Nach dem klassischen Seil-Laufen und einer Abwandlung des Spiels Reise nach Jerusalem, bestand die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler darin, ihren „blinden Partner“ durch einen Parkour von Sportgeräten zu führen. Hierbei standen das gegenseitige Vertrauen und das konzentrierte Zuhören im Vordergrund der Übung.
Nach einer wohlverdienten Pause an der frischen Luft und einer kleinen Stärkung, wurden im Klassenverband über beispielhafte Konfliktsituationen Gesprächsregeln erarbeitet, die den Schülern in Zukunft dabei helfen sollen, Konflikte friedlich und konstruktiv zu lösen. Zur Erinnerung bzw. als kleine Gedankenstütze wird in der Klasse ein Plakat mit diesen Regeln aufgehängt.
In den letzten zwei Stunden des Tages wurden im Park weitere Kooperationsspiele durchgeführt, bei denen die Schüler abermals zusammenarbeiten mussten, um bestimmte Aufgaben oder Probleme zu lösen. In einer abschließenden Feedback-Runde zum Projekttag gab es für alle die Möglichkeit, sich über die gemachten Erfahrungen des Tages zu äußern. Im Großen und Ganzen empfanden die Beteiligten diesen Tag als gewinnbringend. Es gab natürlich Momente, an denen nicht sofort die passende Lösung zur Bewältigung der Situation gefunden wurde, aber die Klasse hat gezeigt, dass sie gut als Team zusammenarbeiten kann und auf gegebene Schwierigkeiten reagieren konnte.
Die Sportler der GGSNK sind erfolgreich ins Sportjahr 2017 und in die Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ gestartet.
Die Fußballer waren mit mehreren Mannschaften am Start und haben in allen Wettkämpfen souverän die Zwischenrunde erreicht.
Beim WK 3 (Jahrgang 2003/2004) waren in der Vorrunde das Gymnasien aus Ottweiler, das Gymnasium Steinwald und das Gymnasium am Krebsberg die Gegner. Unser Team gewann in überzeugender Art und Weise alle Spiele und qualifizierte sich für die Zwischenrunde.
Beim Wettkampf 4 (Jahrgang 2205/2006) waren wir mit zwei Mannschaften am Start. Die 2. Mannschaft, die fast ausschließlich aus Schülern des jüngeren Jahrgangs bestand, kämpfte zwar tapfer, wurde am Ende aber lediglich 4. Unsere 1. Mannschaft gewann hingegen souverän alle Spiele und zog ebenfalls in die Zwischenrunde ein.
Nach den Osterferien geht es somit für die Fußballer der „Talentförderung Fußball“ in den Zwischenrunden weiter.
Unsere Turnmädels der Jahrgänge 2004/05 waren beim Landesentscheid Geräteturnen in Homburg am Start. Nachdem sie im letzten Jahr einen sensationellen 3. Platz aller Schulen im Saarland belegten, mussten sie dieses Jahr Ersatzgeschwächt antreten und belegten einen guten 7. Platz von 14. teilnehmenden Schulen. Zwar konnte der Erfolg vom letzten Jahr nicht wiederholt werden, jedoch turnten die Mädchen auch dieses Jahr wieder jede für sich einen sehr guten Wettkampf. Auch in den Gruppendisziplinen zeigte sich das regelmäßige Training in der Schule.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei unserer Turntrainierin Brigitta Ferner bedank
en, die jeden Dienstag das Training in der Schule leitet und uns auch beim Wettkampf begleitet hat.
Beim Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ Schwimmen der Mädchen nahm unsere Schule zum ersten Mal teil. Die Mädchen lieferten einen konzentrierten und engagierten Wettpampf ab. So reichte es am Ende zum 5. Platz beim Landesentscheid.































