Vor einem halben Jahr hat die GGSNK das neue Unterrichtsfach „Bewegung und Gesundheit“ in den Lehrplan aufgenommen. Ziel des Wahlpflichtfachs ist es, Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln. Im Fach Bewegung und Gesundheit steht die Vernetzung von Theorie und Praxis im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, in einzelnen Sportarten Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die über die Anforderungen im normalen Sportunterricht gehen. Im praktischen Teil soll besonderen Wert auf die individuelle Leistungssteigerung unter dem Aspekt des persönlichen Erfolgserlebnisses gelegt werden.
Die Förderung sportlicher Spitzenleistungen steht nicht im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen sportlichen Leistungsfähigkeiten sollen in der Kooperationsfähigkeit gefördert werden. Sie sollen befähigt und motiviert werden, Sportarten in Theorie und Praxis zu erlernen und selbst zu erleben, so dass sie auch über die Schulzeit hinaus aktiv Sport treiben und andere im Sporttreiben unterstützen. Die gesundheitliche Bedeutung des Sports steht dabei stets im Vordergrund.
Parallel zum Sportunterricht bereiten die Schüler wöchentlich eine gesunde Mahlzeit zu. Gemeinsame Kursaktivitäten, wie zum Beispiel der Unterrichtsgang zur Rehapraxis Deubel, bereichern dabei den Schulalltag. In einer ersten Runde wurde den Kindern die Vielfältigkeit der Berufsbilder der Beschäftigten einer Rehapraxis nähergebracht. Beeindruckt waren die Schüler vor allem von der Vielzahl der Fitnessgeräte, die sie unter fachlicher Anleitung von Herrn Thomas König ausprobieren durften. Die vielen Fragen der Kinder im Anschluss zeigten, dass das Interesse der Kursmitglieder außerordentlich hoch war.
Wieder einmal hat sich eine Schülergruppe der GGSNK zusammen mit ihrer Lehrerin, S. Weimann-Müller und ihrem Lehrer, M. Hasemann, bemüht, dem Namen des Unterrichtsfaches „Bewegung und Gesundheit“ gerecht zu werden. Um das Sozialverhalten sowie die konditionellen Fähigkeiten zu fördern, aber auch um das Gesundheitsbewusstsein zu wecken, radelte die Gruppe von Neunkirchen über Hangard nach Fürth zur Werns Mühle.
Was für diejenigen, deren Beine hinreichend konditioniert waren, eine bequeme Fahrt über rund dreißig Kilometer bedeutete, wurde für andere eine rotgesichtige Herausforderung. Die Radsporteuphorie währte, bis der Anstieg zum Eberstein hinauf begann. Mit wachsender Steigung spürte manch einer in seinen Schenkeln jeden Muskel und wünschte sich, er hätte mehr Fleisch auf den Knochen. Nachdem die Hälfte der Strecke geschafft war, sorgten zwei Experten, Herr Wern und Herr Keller, dafür, dass die Schüler der 7. Klasse Unterricht zum Anfassen erlebten:
Die Mühle wurde mittels Motor in Schwung versetzt, Rapssamen verarbeiteten die Schüler mit der Handmühle zu Öl, Walnüsse trennten sie mithilfe der Knackmaschine von der harten Schale, kosteten verschiedene Ölsorten mit Brot, das vornehmlich aus regionalen Rohstoffen hergestellt wurde und genossen einen Apfelkarottensaft, den sie selbst produzierten. Während des Ölmühlenbesuchs nutzten die Radsportler nicht nur die Gelegenheit einem Mühlenbesitzer sowie einem Gastronom über die Schulter zu schauen, sondern lernten hautnah, dass fettlösliche Vitamine vom Körper nur aufgenommen werden, wenn in der Nahrung geringe Mengen Fett enthalten sind.
An der Schule wieder angekommen, versammelt vor dem Radkeller, der sich unmittelbar in der Nähe des schuleigenen Walnussbaumes befindet, wurde beschlossen, diesen Tagesausflug auszuweiten, indem er regulärer Bestandteil des Unterrichtsfaches werden soll. Die Ernte der diesjährigen Walnüsse wird nicht der Natur überlassen, sondern mit eigener Muskelkraft an der Werns Mühle zu Öl verarbeitet. Was die Schülerinnen und Schüler des Unterrichtsfaches „Bewegung und Gesundheit“ während des außerschulischen Unterrichts lernten, werden sie so schnell nicht wieder vergessen. Die Freude an der Bewegung und das Wecken des Gesundheitsbewusstseins standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Entwicklung der Teamfähigkeit und das Durchhaltevermögen.
Auch dieses Jahr spielte unsere Schule wieder beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ Hockey mit einer Jungenmannschaft mit. Es wurde in einer 3er Gruppe um den Einzug ins Bundesfinale in Berlin gespielt.
Direkt im ersten Spiel traf unsere Mannschaft auf den Favoriten und letztjährigen Sieger die Freie Walldorfschule Saarbrücken. Dennoch war unser Team von Beginn an hell wach und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Kurz vor Ende der 1.Halbzeit bekam unsere Mannschaft eine „Kurze Ecke“ zugesprochen. Diese wurde gut ausgespielt und man hatte frei vor dem Torwart stehend die große Möglichkeit zur Führung. Leider wurde diese nicht genutzt und man ging mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeit.
Auch die 2. Hälfte war hart umkämpft. Nach einem feinen Solo erzielte die Freie Waldorfschule das 1:0 und erhöhte kurz vor Ende zum 2:0, was auch gleichzeitig der Endstand war.
Im 2. Spiel gegen die Maximilian Kolbe Schule Wiebelskirchen knüpfte unser Team an die starke Leistung an und war die gesamt Spielzeit dem Gegner überlegen. Am Ende sprang ein hochverdienter 1:0 Erfolg heraus, der auf Grund der vielen Chancen noch hätte höher ausfallen können.
Das Spiel zwischen der Maximilian Kolbe Schule und der Walddorfschule Saarbrücken endete 7:0 für die Waldorfschule, die sich somit für das Bundesfinale in Berlin qualifizierte.
Im Endklassement sprang der sehr gute 2. Platz im Landesfinale beim Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia Hockey für unsere Mannschaft heraus.
Auch ohne einen einzigen Vereinsspieler, zeigten unsere Schüler, eine super Leistung und es bleibt zu hoffen, dass die Schüler im nächsten Jahr wieder zu den Trainingseinheiten im Hockey erscheinen um dann vielleicht den Angriff auf das Bundesfinale in Berlin zu starten.
Gemäß des Mottos: „Nichtabtauchen! Mitmachen! Ich bin dabei!“ beteiligte sich die Ganztagsgemeinschaftsschule am diesjährigen Viertelfest in der Schlossstraße.
Zusammen mit Schüler/innen des Jahrgangs 6 und 7 der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen organisierten die Kolleg/innen Frau Trauden, Frau Bulut und Herr Pohl die Vorbereitungen für die Teilnahme am „Viertelfest“. Gemeinsam wurde am Samstag, 30.05.2015, der Stand aufgebaut, unter Mithilfe der vielen Anwesenden Helfer/innen der verschiedenen Vereine, die am Viertelfest teilnahmen. Dankenswerterweise übernahmen die Mitarbeiter/innen des DRK Neunkirchen auch die Sicherung des Verkaufsstandes, insbesondere als der Wind stark aufkam, und das Zelt drohte, wegzufliegen. An dieser Stelle „Herzlich Dank!“
Sonntags war das Zelt „Ruck-Zuck“ wieder aufgebaut und die vielen, verschiedenen Accessoires, die in den AG’S der Gemeinschaftsschule hergestellt wurden, konnten präsentiert werden. Es war ein kurzweiliger Tag, – Gemeinschaft wurde erlebt -!
An dieser Stelle unser herzlicher Dank an die Organisator/innen des Viertelfestes.
Ebenso danke ich den Schüler/innen der AG’S, sowie den Schüler/innen, welche tatkräftig am Samstag und Sonntag, mitgeholfen haben. Auch bedanke ich mich bei Herrn Nicolai, der uns spontan beim Abbau unterstützte.
Am 11. Juni 2015 fand in der multikulturellen Klasse für deutsche Sprachförderung an der GGS Neunkirchen der Abschluss eines mehrteiligen Projektes statt.
Unter der Leitung der LehrerInnen des Bereichs Deutsch als Fremdsprache erstellten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Bildungskampagne „Weltklasse! Bildung macht Zukunft“ individuell gestaltete Steckbriefe, die als Teil eines Berufswunschbaumes verwendet wurden
Die Lernenden beschäftigten sich auch mit Spielen aus aller Welt.
Nicht zuletzt entstand über einen längeren Zeitraum ein Strickgraffiti, das auch im Zeichen des 3. Deutschen Diversity Tages, für Vielfalt und Toleranz in der Schule präsentiert wurde. Das Graffiti wurde enthüllt und der Eingangsbereich der Schule mit bunten Strickkordeln geschmückt. Viel Freude hatten die Schülerinnen und Schüler auch bei dem Kochevent, mit dem der Tag beendet wurde.
Gemeinsam wurden Crêpes und Donuts gebacken, die im Pausenverkauf allen SchülerInnen der Schule angeboten wurden. Insgesamt war der 11. Juni für die GGS Neunkirchen ein gelungener Tag, an dem alle SchülerInnen viel voneinander lernen konnten.
Am letzten Mittwoch fand bei angenehm warmen Wetter der „Tag der Bewegung“ statt.
Dieser Tag wurde den Sportlehrern der GGS Neunkirchen ins Leben gerufen. Dabei sollte dieses Bewegungsfest nicht als klassisches Sportfest verstanden werden. Das war allen sehr wichtig. Viel mehr sollte der Spaß an verschiedensten Bewegungsformen wie z.B. Inline-Skating, Baseball, Beachvolleyball oder auch Spazieren und die Natur erleben im Vordergrund stehen. Außerdem spielte bei diesem gelungen Fest die Leistungsmessung keine Rolle, sondern es sollte auch den Schüler Spaß an Sport und Spiel vermittelt werden, die sonst im Sportunterricht nicht gerade Höchstleistungen erbringen. So kann der „Tag der Bewegung“ möglicherweise auch Schüler an Sportarten heranführen und sie können dort verborgene Talente entdecken, die einen Anreiz bieten, diesen Sport auch im Privatleben weiterzuführen.
Des Weiteren sollen die Schüler mit Herstellen von gesunder Ernährung und dem Produzieren von Smoothies und Fruchtsäften aus frischem Obst erkennen, dass auch gesunde und vitaminreiche Nahrung und Getränke eine tolle Abwechslung zu Fast-Food und Limonaden sein können.
Dieser gelungene und für die Schüler und Kollegen ereignisreiche Tag wird sich bestimmt im nächsten Schuljahr an der GGS Neunkirchen wiederholen!



















