Steigender
Medienkonsum, das Aufwachsen mit neuen Medien sowie der Wandel der
genutzten Medien stellen Schulen unserer heutigen Zeit vor neue
Herausforderungen. Um einen altersgerechten Umgang mit neuen Medien
wie Smartphones und Tablets aber auch Apps wie WhatsApp, Instagram,
TikTok, Facebook und Youtube für die Schülerschaft zu
gewährleisten, wird an der Schule ein Medienprojekt in den fünf
Klassen der Klassenstufe 5 in das Konzept der Medienerziehung
übernommen und jährlich im Jahrgang 5 durchgeführt.
Schirmherr
dieses Projekts ist die hausinterne Schulsozialarbeit, vertreten
durch die Sozialarbeiterinnen Jenny Klasen und Tanja Hauser. Im
Mittelpunkt des Projektes stehen dabei Fragen wie: Was sind Social
Media? Welche Funktionen haben diese? Was fasziniert so an Sozialen
Medien? Welchen Nutzen haben die Schülerinnen und Schüler?
Eng
eingebunden in dieses Projekt ist der Ethikkurs der Klassestufe 10,
welcher einen Rollenspiel zum Thema Gruppenchat
bei WhatsApp vorbereitet und
dieses gemeinsam den Fünftklässlern vorstellt. „Schüler helfen
Schülern ist eine tolle Methode, um den Lernerfolg zu erhöhen,“
findet Julia Rebold, als Kursleiterin Ethik am Projekt involviert.
Doch auch die Erarbeitung von Regeln zu einem sicheren und bewussten
als auch kritischen Umgang mit Sozialen Medien und speziell WhatsApp
ist eines der Kernanliegen, wie Schulsozialarbeiterin Jenny Klasen zu
berichten weiß.
Durch
eine erhöhte Medienkompetenz möchte man die Schülerschaft auch für
die Schattenseiten sensibilisieren, denn leider sind es oft diese
Schattenseiten, die für Schlagzeilen in der Presse sorgen:
Konfliktaustragung in der Medienwelt, Cybermobbing, Austausch
problematischer Inhalte als auch das Wissen um die persönlichen
Rechte und Pflichten sind Themen, mit denen sich die Jugend der
heutigen Zeit auseinandersetzen muss. Und gerade hierzu kann man nach
Meinung von Schulleiter Clemens Wilhelm nicht früh genug anfangen,
denn wie er zu berichten weiß, wachsen Kinder und Jugendlichen
bereits in frühen Jahren in der digitalen Welt mit Smartphones und
Tablets auf. Doch durch die enge Zusammenarbeit zwischen
Schulsozialarbeit, dem Ethikkurs sowie der Mitarbeit der Lehrerschaft
soll gewährleistet werden, dass es zu einem altersgerechten und
verantwortungsvollen Umgang mit Sozialen Medien kommt, deren
Grundlage schon in Klassenstufe 5 gelegt werden soll.