Am 5.11.2015 fand in der GGS NK die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Regenbogenstuhl“ statt. Hierbei geht es darum, dass sich eine Spielpatenschaft zwischen Jugendlichen asylsuchender Familien und deutschen Jugendlichen entwickelt. Im Rahmen dieser Patenschaft, die unter der Schirmherrschaft der Flüchtlingsshilfe Neunkirchen steht, soll Flüchlingskindern an unserer Schule der Einstieg in ihre neue Lebenswelt einfacher gemacht werden. Konkret werden die Kinder von Paten aus ihrer Klasse unterstützt, indem sie gemeinsam Kunstobjekte herstellen, miteinander feiern und Freizeit miteinander verbringen. Bei uns geschieht dies insbesondere in den AG-Stunden. Geleitet wird die Arbeitsgemeinschaft von der Künstlerin Katharina Decker. Derzeit gestaltet jede Gruppe mit bunten Farben einen Holzstuhl als Regenbogenstuhl, den die Familie des asylsuchenden Kindes als Gastgeschenk erhält.
„Reicht euch die Hand für ein starkes Freundschaftsband“ heißt es in dem Lied „Lasst uns heute Freunde sein“, das die Gesangsgruppe „Deutsch als Fremdsprache“ beim „Fest der Kulturen“ in der Aula der Ganztagsgemeinschaftsschule sang. Eingeladen waren Flüchtlingskinder und je ein Freund oder eine Freundin aus ihrer Klasse.
Möglich gemacht hatte es die Deutsche Post AG, die großzügig ein gemeinsames Frühstück finanzierte. Frau Fischer und Herr Waschbusch von der „Niederlassung Briefe Saarbrücken“ hießen die Kinder und Jugendlichen herzlich willkommen und nutzten die Gelegenheit, auf Möglichkeiten der Ausbildung bei der „Deutschen Post AG“ im Bereich Brief- und Paketzustellung hinzuweisen.
In einführenden Worten hatte der Schulleiter, Clemens Wilhelm, dargestelllt, dass die Schülerinnen und Schüler, die aus vielen Ländern zu uns gekommen sind, jeweils im Unterricht und im Zusammenleben einer Klasse integriert sind, gleichzeitig aber auch in „Deutsch als Fremdsprache“ mit der deutschen Sprache vertraut gemacht werden.
Am vergangenen Freitag, besuchte Bundesjustizminister Heiko Maas auf Initiative der SPD Landtagsfraktion die GGS Neunkirchen. Begleitet wurde er vom dem saarländischen Kultusminister Ulrich Commercon und von Sören Meng, Kandidat für das Amt des Landrates im Kreis Neunkirchen.
Im ersten Teil des zweistündigen Besuches nahm sich Heiko Maas Zeit um mit Kolleginnen und Kollegen sowie der Schulleitung über das Konzept der GGS Neunkirchen ins Gespräch zu kommen. Dabei zeigte er sich positiv überrascht, auch weil sich das Konzept der GGS Neunkirchen erheblich von dem unterscheidet, was er als Schüler erlebt hat. Ein weiterer wichtiger Aspekt waren die 50 Schüler/innen, die als Flüchtlinge aus Ländern wie z. B. Afghanistan, Syrien und Eritrea nach Deutschland kamen und nun in die Schul-und Bildungsgemeinschaft integriert werden sollen. Dabei kamen Schüler aus Syrien und Afghanistan zu Wort, berichteten über ihren oft beschwerlichen und gefährlichen Fluchtweg und ihre Schullaufbahn an der GGS Neunkirchen.
Im Anschluss an dieses Gespräch traf Heiko Maas auf Schüler/innen der Oberstufe, die sich im laufenden Schuljahr im Rahmen des Seminarfachs mit dem Thema „Flüchtlinge“ beschäftigen. Gerade deswegen und aufgrund der guten Vorbereitung durch die Politiklehrer stellten die Schüler überaus interessante Fragen an Heiko Maas in seiner Rolle als Bundesjustizminister. Dabei kamen Themen wie die Bedrohung durch „Pegida“ und den militärischen Einsatz der Bundeswehr in Ländern wie Syrien zur Sprache. In der Diskussion zeigte sich Maas als offener Gesprächspartner, der die Schüler sicher beeindruckte, und die im Seminarfach noch lange vom Treffen mit dem Bundesjustizminister profitieren können.
Am vergangenen Samstag fand an der GGS Neunkirchen zum zweiten Mal das Lehrer-Eltern-Kennenlernfrühstück statt.
Wie bereits im letzten Jahr so fanden sich auch dieses Mal Eltern und Lehrer in der schuleigenen Mensa zum gemeinsamen Frühstück ein. So konnte man sich gegenseitig in lockerer Atmosphäre kennenlernen und fand außerdem Zeit für intensive und interessante Gespräche. Denn im Gegensatz zum hektischen Schulalltag der Lehrer und dem intensiven Arbeitsleben der Eltern bot sich am Samstag eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit und so befand sich niemand in Zeitdruck und so konnte man beobachten, dass sich auch Eltern und Lehrer, die sich vorher noch nicht kannten, in angeregte Unterhaltungen versanken. Auch die in Buffetform aufgebauten Frühstückssnacks und der Kaffee trugen mit angenehmen Geruch und leckerem Geschmack zum Wohlfühlen bei.
Die Klasse 5c nahm an einer gemeinsamen Radtour von behinderten und nichtbehinderten Schülern aus dem ganzen Saarland teil. Organisiert wurde die Radtour, die bei am 23.9.2015 stattfand, vom Radclub „Mistral“ aus Neunkirchen im Rahmen der Special Olympics, einer Sportbewegung für Menschen mit Handicap. Gemeinsam ging die Tour bei gutem Wetter durch das Neunkircher Umland.

Am Donnerstag, den 8.10.2015, findet um 18.00 Uhr im Musiksaal unserer Schule ein Infoabend für interessierte Eltern statt. An diesem Abend können Fragen zur Planung, zum Ablauf und zur Finanzierung der Skifreizeit gestellt werden. Die Skiexkursion wird im kommenden Jahr vom 17.1.-23.1.2016 stattfinden.
Folgende Tagesordnungspunkte werden im Einzelnen behandelt:
- Allgemeine Informationen zur Fahrt (Unterbringung, Verpflegung, Reiseziel, etc.)
- Verbindliche Anmeldung
- Sonstiges
130 Schulneulinge und ihre Begleiter drängten sich in der Aula, der Cafeteria und der Mensa der Ganztagsgemeinschaftsschule und lauschten den einführenden Worten des Schulleiters Herrn Wilhelm. Von Chancen, von bunter Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten war die Rede und davon, dass die Kinder Spaß am Lernen haben sollen.
Im Vorfeld bei einem Kennenlerntag war vom Lernen als einer Reise durch die Welt und vom Entdecken geredet worden. Jedes Kind soll dabei sein ganz persönliches Lernfähnchen setzen können. Und so wurden 5 Klassen gebildet, denen jeweils ein Kontinent, ein dafür typisches Tier und eine Farbe zugeordnet sind.
Mit je einem Fähnchen gleicher Farbe in der Hand machten sich die Kinder und ihre Tutoren auf, um ihre Klassenräume aufzusuchen, wo es viele Fragen zu beantworten galt. Ihre Eltern erfuhren zur gleichen Zeit Wissenswertes über den Schulbetrieb.
Am Schluss fanden sich alle neuen Schülerinnen und Schüler fähnchenschwingend zum gemeinsamen Foto auf dem Schulhof ein. Ihnen stehen nun spannende und ereignisreiche erste Schultage in ihrer neuen Schule bevor.
Wie es schon seit langer Zeit an der GGS Neunkirchen Tradition ist, so wurden auch dieses Jahr die kommenden 5. Klässler schon vor den Sommerferien begrüßt. So können sie sich bereits einen ersten Eindruck ihrer neunen Schule verschaffen und neue Klassenkameraden kennenlernen. Am letzten Freitag war es dann soweit – knapp 130 Schülerinnen und Schüler besuchten am Nachmittag die GGS. Der Begrüßungs – und Kennenlerntag stand unter Motto „Kontinente“. Im Schuljahr 2015/2016 werden die Schüler in 5 neunen Klassen gemeinsam lernen- so wurde jeder Klasse ein Kontinent und ein dazu passendes Wappentier zugeordnet. Schon beim Eintreffen in die Schule erhielt jeder Schüler ein „Flugticket“ mit Wappentier, sodass später die Zuordnung in einzelnen Klassen viel einfacher und kindgerechter ablaufen konnte. Nach dem gelungenen Reisebeginn mit den richtigen Tickets versammelten sich alle anwesenden Schüler und Eltern sowie die zukünftigen Tutoren in der schuleigenen Aula. Dort stellte dann auch der Schulleiter Clemens Wilhelm seine Begrüßungsrede ganz unter das Motto und erklärte den Schülern anschaulich mithilfe einer Powerpoint- Präsentation, dass sie sich nun auf eine spannende, aufregende und lehrreiche Reise begeben werden, an deren Ende ein Schulabschluss stehen wird. Nach diesen Worten steigerte sich die Aufregung der Schüler immer mehr, sodass sie mit ihrem Flugticket, den Tutoren und vor allem mit ihren Mitschülern in ihre künftigen Klassensäle gehen durften. Dort fand zwischen den Schülern und Lehrern ein erstes Kennenlernen in ruhiger und entspannter Atmosphäre statt. Währenddessen wurden die wartenden Eltern in der schuleigenen Aula mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee versorgt. Um 16.00 Uhr kehrten die Kinder aus den einzelnen Klassen zurück und konnten dann den Eltern auf der Heimfahrt erste Eindrücke berichten. Sowohl für Schüler als auch für Lehrer war der Kennenlerntag wieder mal eine gelungene Veranstaltung.
Letzten Freitag war es wieder einmal soweit. Die diesjährige Kulturwerkstatt präsentierte ihre Ergebnisse in der Stummschen Reithalle, nachdem diese fulminante Bühnenshow bereits zweimal in der Aula der GGS Neunkirchen stattfand.
Die Show, die von Frau Backes moderiert wurde, begann mit dem Muku- Projekt der Jahrgangsstufe 9, die einen Pop-Art-Stück im künstlerischen Stil von Roy Lichtenstein und Andy Warhol zeigten und dazu zur Musik aus dem Film „Grease“ tanzten.
Nach dieser rauschenden Eröffnung klangen ruhigere Töne an, denn der 11er Kurs „Darstellendes Spiel“(Jan Kunold) hatte sich an eine kleine, aber feine Umsetzung des Buches „Der Schatten des Windes“ von Zafon gewagt und tolles Kunsttheater gezeigt.
Im Anschluss daran folgten weiterer gelungene Darbietungen der Muku-Kurse aus unterschiedlichen Jahrgängen, die unter der Leitung von Frau Pomberg, Frau Matzenbacher und Frau Massing standen. Dabei wurde unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“ auf die Nutzlosigkeit der Kriege aufmerksam gemacht und beim Tanz der „4 Elemente“ wurde auf die Wichtigkeit der „Mutter Erde“ hingewiesen und dies szenisch und gesanglich umgesetzt. Außerdem wurde der große, kulturübergreifende Interessenbereich der Jugendlichen dargestellt, nämlich der Bereich „Mode und Styling“. Unterbrochen wurden diese Darbietungen nur von dem zauberhaften Klavierspiel der Schülerin Sirinapha.
Die diesjährige Veranstaltung endete dann mit zwei außergewöhnlichen musikalischen Darbietungen. Karim und William aus der Oberstufe rappten ihre selbstgetexteten Lieder sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch und begeisterten die Zuhörer in der Halle.
Zum Abschluss trat die komplette Klasse 6a auf, die sich in ihrem Theater-und Tanzstück mit dem Thema „Schuhe“ beschäftigen, dabei entwickelten die Schuhe, dargestellt von Schüler, nach der Schließung des Schuhladens ein ganz eigenes Leben. Dieses Leben zeigten die Schuhe in unterschiedlichen Rhythmen, der Turnschuh hat einen Rhythmus als der Stöckelschuh und zum Ende verband sich der Rhythmus aller Schuhe zu einem Schuhfeuerwerk
Diese gelungene Kulturwerkstatt lässt keinen Wünsche offen und alle warten bereits auf die tollen Darbietungen im nächsten Schuljahr.
Vor einem halben Jahr hat die GGSNK das neue Unterrichtsfach „Bewegung und Gesundheit“ in den Lehrplan aufgenommen. Ziel des Wahlpflichtfachs ist es, Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln. Im Fach Bewegung und Gesundheit steht die Vernetzung von Theorie und Praxis im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, in einzelnen Sportarten Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die über die Anforderungen im normalen Sportunterricht gehen. Im praktischen Teil soll besonderen Wert auf die individuelle Leistungssteigerung unter dem Aspekt des persönlichen Erfolgserlebnisses gelegt werden.
Die Förderung sportlicher Spitzenleistungen steht nicht im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen sportlichen Leistungsfähigkeiten sollen in der Kooperationsfähigkeit gefördert werden. Sie sollen befähigt und motiviert werden, Sportarten in Theorie und Praxis zu erlernen und selbst zu erleben, so dass sie auch über die Schulzeit hinaus aktiv Sport treiben und andere im Sporttreiben unterstützen. Die gesundheitliche Bedeutung des Sports steht dabei stets im Vordergrund.
Parallel zum Sportunterricht bereiten die Schüler wöchentlich eine gesunde Mahlzeit zu. Gemeinsame Kursaktivitäten, wie zum Beispiel der Unterrichtsgang zur Rehapraxis Deubel, bereichern dabei den Schulalltag. In einer ersten Runde wurde den Kindern die Vielfältigkeit der Berufsbilder der Beschäftigten einer Rehapraxis nähergebracht. Beeindruckt waren die Schüler vor allem von der Vielzahl der Fitnessgeräte, die sie unter fachlicher Anleitung von Herrn Thomas König ausprobieren durften. Die vielen Fragen der Kinder im Anschluss zeigten, dass das Interesse der Kursmitglieder außerordentlich hoch war.
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